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MINOLTA DIGITAL CAMERAEinleitung: Ist es denkbar und möglich, dass Computer demnächst ähnlich werden wie Menschen, mit allen Problemen, die dazugehören? Wenn ja, wie gehen wir damit um? Dem Leser werden vier Strategien zur Auswahl vorgelegt.

Erster Teil: Das Maschinenzeitalter, in dem wir leben, besteht eigentlich aus drei qualitativ verschiedenen Maschinenzeitaltern. Unser Bild von den Möglichkeiten und Beschränkungen von Maschinen ist so stark vom ersten Zeitalter geprägt, dass wir gar nicht merken, dass es schon lange nicht mehr stimmt. Für alle drei Zeitalter wird untersucht: unser Bild von Maschinen, unser Bild von uns selbst, die Maschine als Partner im Spiel. Dieser Teil räumt mit Vorurteilen auf, schärft das Bewusstsein und macht neugierig auf die Zukunft.

Zweiter Teil: Bevor wir nun versuchen in die Zukunft zu schauen, machen wir uns klar, wie wir mit dem Impuls „bis hierher und nicht weiter“ umgehen sollten. Welche Grenzen kann man sinnvollerweise ziehen und durchsetzen? Dabei werden einige Grenzen, die die Philosophie seit Jahrhunderten bespricht, als irrelevant entlarvt.

Dritter Teil: Was werden uns, wenn wir vorurteilslos, mit offenem Blick, neugierig schauen, die nächsten Jahre technischer Entwicklung bringen? Vielleicht ist alles schon viel weiter, als wir wahr haben wollen. Vielleicht ist das technische Wissen der IT-Spezialisten, vor denen wir Ehrfurcht haben, auch schon überholt, sodass wieder unser eigener gesunder Verstand gefragt ist.

Vierter Teil: Endlich wenden wir uns, gut beschlagen, der in der Einleitung gestellten Frage zu: Können uns Maschinen ebenbürtig werden? Werden sie gar versuchen, uns zu beherrschen? Hier werden keine Szenarien beschworen, die in der SF-Literatur schon besprochen sind. Hier werden klassische Begriffe wie Emotionen, Schmerz, Bewusstsein, freier Wille, Normen und Werte, Strafe gegen das Licht der Einsichten aus den ersten drei Teilen gehalten.

Schluss: Der Leser hat sich inzwischen wohl für eine der vier in der Einleitung vorgelegten Strategien entschieden. Er kennt die wirklichen Probleme und die verwirrenden Missverständnisse und kann nun selbst die richtigen Fragen stellen. Aber er muss noch einmal in den Spiegel schauen: wie sieht eigentlich die heutige Gesellschaft aus, die wir uns gebastelt haben?